Doris Knecht.

Geboren in Vorarlberg, ist Kolumnistin („Kurier“, „Falter“, „Rondo“) und Schriftstellerin. Ihr erster Roman, „Gruber geht“ (2011), war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde fürs Kino verfilmt. Für „Besser“ (2013) erhielt sie den Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag. Zuletzt erschien ihr vielgelobter Roman „Wald“ (2015). Doris Knecht lebt in Wien und im Waldviertel.

„Die eigentliche Frage ist nicht: Kennen Sie Frau Knecht? Sondern: Woher zum Teufel kennt Frau Knecht uns?“ Brigitte

weg, Rowohlt Berlin (ET 12.03.2019)

© Pamiela Rußmann

Tanja Maljartschuk.

Geboren 1983 in Iwano-Frankiwsk, Ukraine, studierte Philologie und arbeitete als Journalistin in Kiew. Lebt seit 2011 in Wien. 2009 erschien auf Deutsch ihr Erzählband „Neunprozentiger Haushaltsessig“, 2013 ihr Roman „Biografie eines zufälligen Wunders“ und 2014 „Von Hasen und anderen Europäern“. 2018 erhielt sie für den Text „Frösche im Meer“ in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis. Die Autorin schreibt regelmäßig Kolumnen für die Deutsche Welle (Ukraine) und für Zeit Online.

„Ein literarisch beeindruckender Roman der Bachmann-Preisträgerin Tanja Maljartschuk.“

Blauwal der Erinnerung, Kiwi (ET 14.02.2019) © Michael Schwarz

Reinhard Kaiser-Mühlecker.

1982 in Kirchdorf an der Krems geboren, wuchs in Eberstalzell, Oberösterreich, auf und lebt in Wien. „Ich sehe es als eine Art Verpflichtung an, die Welt, die ich kenne, erfahrbar zu machen – einem, der sie nicht kennt.“ Für seine sechs Romane und einen Erzählungsband wurde er vielfach ausgezeichnet, „Fremde Seele, dunkler Wald“ (2016) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.

Siegfried Lenz zum Werk Kaiser-Mühleckers: „Es ist wunderbar, wie Sie schreiben.“, und
Peter Handke: „Zwischen Stifter und Hamsun sind Sie ein Dritter.“

Enteignung, S. Fischer (ET 27.02.2019) © Jürgen Bauer

Christoph Ransmayr.

1954 in Oberösterreich geboren. Studierte Philosophie in Wien. Neben seinen Romanen „Die Schrecken des Eises und der Finsternis“, „Die letzte Welt“, „Morbus Kitahara“ und „Der fliegende Berg“ erschienen bisher zehn „Spielformen des Erzählens“. Für seine Bücher, die in mehr als dreißig Sprachen übersetzt wurden, erhielt er zahlreiche literarische Auszeichnungen, unter anderem gemeinsam mit Salman Rushdie den Prix Aristeion.

„Christoph Ransmayr ist der Zeitphilosoph unter den deutschsprachigen Schriftstellern.“ Richard Kämmerlings, Die Welt

Cox oder Der Lauf der Zeit, S. Fischer © Magdalena Weyrer

Barbara Frischmuth.

1941 in Altaussee geboren, studierte Türkisch, Ungarisch und Orientalistik. Sie lebt in Alt- aussee. Nach ihrem hochgelobten Debüt „Die Klosterschule“ wurde sie vor allem mit der „Sternwieser“-Trilogie bekannt, der die „Demeter“-Trilogie folgte. Neben weiteren Romane wie „Die Entschlüsselung“, „Der Sommer, in dem Anna verschwunden war“, und „Woher wir kommen“ veröffentlichte sie u. a. Erzählungen und Essays.

„Es lag wohl an der vielen vergangenen Zeit, dass sie sich wesentlich entspannter über die verschüttete Milch von damals auslassen konnten.“

Verschüttete Milch, Aufbau Verlag (ET 15.03.2019) © Christian Jungwirth

Gunther Geltinger.

Geboren 1974 in Erlenbach am Main und lebt heute in Köln. Er studierte Drehbuch und Dra- maturgie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien und an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Sein Debütroman „Mensch Engel“ erschien 2008, sein zweiter Roman, „Moor“, 2013.

„Geltinger wagt alles und gewinnt viel.“ KulturSPIEGEL

Benzin, Suhrkamp (ET 06.03.2019) © Jürgen Bauer

Nell Zink.

Geboren 1964 in Kalifornien, wuchs im ländlichen Virginia auf. Sie studierte am College of William and Mary Philosophie und wurde, später im Leben, in Medienwissenschaft an der Universität Tübingen promoviert. Sie lebt in Bad Belzig, südlich von Berlin.

„Nell Zinks Sätze und Geschichten sind so stark und überzeugend, dass man sich ihnen nicht entziehen kann.“ Jonathan Franzen

Nikotin, Rowohlt (ET 24.01.2018) © Fred Filkorn